Partner

Die Partnerschaft des SAVE-Projekts basiert auf dem konkreten Bedarf der Endbegünstigten sowie den technischen Anforderungen (hinsichtlich beider Kompetenzen und der Entscheidungsgewalt), die für die Realisierung und Umsetzung eines operativen Interventionsmodells, welches auf EU-Ebene validiert wird, notwendig sind. Zu diesem Zweck besteht die Partnerschaft aus 3 verschiedenen Themen:

A) Entscheidungsträger auf der Ebene, dass jedes Land die Befugnis hat, für das betreffende Thema selber zu entscheiden: Lokale Gesundheitseinheit Nr. 9; die Region Veneto, die Region Kreta und der rumänische Kreis Cluj haben die Befugnis, das Experimentieren des Modells und seine Kohärenz mit den Übersteinstimmungen der Begünstigten zu überprüfen und zu planen.

B) Forschungsinstitute (Ausarbeitung und Validierung des Modells aus wissenschaftlicher Sicht mit besonderem Schwerpunkt auf IKT-Tools): die VIVA e.z (Deutschland) und die Universität Valencia (Spanien) sind zwei bedeutende Forschungszentren in Europa. Beide verfügen über eine große Erfahrung in der Sozialforschung auf EU-Ebene. Im Allgemeinen mit einer ausgezeichneten Leistung in der Planung und Entwicklung von IKT-Tools zur Unterstützung öffentlicher Institutionen im Bereich der sozialen Dienste.

C) NROs, die auf dem Gebiet der Gewaltprävention, der Gewaltaufdeckung und des Case Managements tätig sind (um direkt die Bedürfnisse des Empfängers zu befriedigen und einen Bottom-up-Ansatz zu gewährleisten): Dafne Verein (Italien) und Zavod Emma (Slowenien) sind zwei Vereine, die seit mehr als 10 Jahren Dienstleistungen für Gewaltopfer auf privater Ebene anbieten.

Azienda-ulss9-treviso

Azienda Unit Locale Socio Sanitaria, Italien

Die Azienda ULSS 9 Treviso (LHA9) ist eine örtliche Gesundheitsbehörde in der Region Venetien, die 37 Gemeinden mit mehr als 400 000 Einwohnern Sozial- und Gesundheitsdienste anbietet, mit einer wachsenden Zahl von Einwanderern und alten Menschen, entsprechend den regionalen und nationalen Entwicklungen.

 

Laut dem nationalen Gesundheitssystem ist die LHA9 eine der wichtigsten Akteure in sozialen Angelegenheiten auf lokaler Ebene. Durch ein integriertes Modell der Unterstützung auf der Grundlage von den 2 Gebietseinheiten, die „Gesundheitsbezirke“ genannt werden, können die globalen Bedürfnisse der Menschen unter besonderer Berücksichtigung der Gesundheits- und Sozialschutzmaßnahmen erfüllt werden. LHA9 bietet soziale Dienste an, die für die Gesundheit von Menschen von Bedeutung sind, deren Gesundheitszustand durch Behinderung oder Ausgrenzung beschwert ist, da sie diese dadurch unterstützen können. Darüber hinaus analysieren sie in enger Zusammenarbeit mit den Sozialämtern der Gemeinden die Entwicklung der Gesellschaft und auftretende Krankheitserscheinungen. Sie teilen, das bei ihren Diensten, gewonnene Wissen und geben Antworten zu den notwendigen Informationen auf verschiedenen Ebenen (Einzelne Personen, Familien, Verbände und Gemeinden).

 

In den vergangenen zehn Jahren hat die LHA9 an verschiedenen EU-finanzierten Projekten teilgenommen und diese koordiniert (direkt oder im Auftrag der Region Venetien), wie z.B. an Forschungsprojekten des siebten Rahmenprogramms und des HEALTH Programms (PNS Euronet, EuRoBoNet, Rarecare, EUROSARC & APPCARE; alles noch laufende Projekte), Innovations- und Telemedizinprojekte im Rahmen des früheren E-TEN-Programms und des aktuellen CIP-Programms (Health Optimum, Health Optimum Initial Development, Renewing Health, Mastermind). Die Gesundheitsbehörde ist auch in mehrere nationale und regionale Forschungsprogramme involviert. Um eine koordinierte Verwaltung der Projekte zu gewährleisten, hat LHA9 eine spezielle F&E-Abteilung gegründet, die alle Projekte während ihres gesamten Verlaufs von der Antragsstellung bis zur endgültigen Berichterstattung verfolgt.

 

Unsere Website:  www.ulss.tv.it

regione del veneto

Region Venetien, Italien

Die Region Venetien hat 4,936 Millionen Einwohner und ist in 7 Provinzen unterteilt. Zu ihren Kompetenzfeldern im Zusammenhang mit dem SAVE-Projekt entwickelt die Abteilung der sozialen Dienste zurzeit integrierte Politiken zur Anerkennung der Förderung und Unterstützung von Familien und Minderjährigen. Darüber hinaus unterstützt sie die öffentlichen Familienzentren in den 22 lokalen Gesundheitsbehörden (ULSS), die 28 privaten Familienzentren und Allianzen für Familien (die vor kurzem gegründet wurden, um die lokalen Netzwerke zusammenzubringen wie die Gemeinden, den Bildungssektor, die Zivilgesellschaft und den Privatsektor). Außerdem werden Programme zur Bekämpfung der sozialen Ausgrenzung, zur Verhinderung von Gewalt und zur Behandlung von Suchterkrankungen entwickelt. Genauer gesagt wurden „gemeinsame Strategien zur Bekämpfung und Verhinderung häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt“ mit einem speziellen, im Jahr 2014 unterzeichneten Protokoll entwickelt. Dieses Protokoll ist eine Verpflichtung zur Durchführung der Maßnahmen der Istanbuler Konvention. Es soll als ein Hilfsmittel für die Unterstützung von Gewaltopfern und zur Bekämpfung der Gewalt selbst dienen.

 

Auf europäischer Ebene koordiniert die Region Venetien seit 1999 die Organisation ENSA (European Network for Social Authorities – Europäisches Netzwerk sozialer Behörden) und befindet sich im Lenkungsausschuss der Organisation ELISAN (European Local Inclusion and Social Action network – Europäisches Netzwerk der lokalen Integration und sozialen Eingliederung). Beide Organisationen sind in dem SAVE-Projekt – Solutions Against Violence in Europe miteingebunden. Die ENSA gliedert sich in die 5 Interventionsbereiche: Jugendliche und Familie, Kinder und Familie, Leistungseinschränkungen älterer Menschen und soziale Einbindung, die jeweils von einem anderen lokalen Koordinator geleitet werden. Die Jugend- und Kindergruppen der ENSA waren an der Entwicklung des SAVE-Entwurfs beteiligt. Der Vorstand ELISANs wurde regelmäßig über alles informiert und hat die Projektinitiativen mit seinen Informationsmedien wie dem Newsletter verbreitet. Das Forschungsinstitut Polibienestar der Universität Valencia ist Partner dieses Projekts und Mitglied von ELISAN und ENSA. Darüber hinaus ist die Region Venetien Mitglied des ESN European Social Network.

 

Unsere Website:   www.regione.veneto.it

Associazione Dafne

Dafne Verein

Der Dafne Verein wurde 2007 in Italien nach einem tragischen Vorfall sexueller Gewalt durch einen Grundschullehrer, von dem fünfzig Kinder betroffen waren, gegründet. Der Verein ist als ein Verein für soziale Förderung der Region Venetien registriert und setzt sich aus Freiwilligen zusammen. Bei Bedarf ist eine Zusammenarbeit mit externen Fachleuten wie Psychologen, Ärzten, Sozialarbeitern, Rechtsanwälten und Erziehern notwendig.

 

Der Daphne Verein ist aktiv bei der Prävention, Bekämpfung und Einhegung von Gewalt gegen Kinderrechte und strebt eine Kultur der Sorgfalt und den Schutz von Kinderrechten an. Er arbeitet mit Bildungseinrichtungen, öffentlichen Verwaltungen, Polizei, dem Gericht und anderen Freiwilligenverbänden dieses Gebietes zusammen.

 

Er bietet Rechtsberatung, Unterstützung für und während der Berichterstattung über Verbrechen an Kindern und psychotherapeutische Unterstützung für die Opfer an.

 

Unsere Website: http://www.associazionedafnetrichiana.it/

Polibienestar

POLIBIENESTAR Forschungsinstitut

POLIBIENESTAR, Forschungsinstitut für Sozialpolitik, ist ein Forschungsinstitut der Universität Valencia. International bekannt ist es vor allem auf Grund seiner Hauptforschungsbereiche Innovationen in der Sozialtechnik, technische Beratung und Ausbildung im sozialpolitischen Bereich.

 

Seit 20 Jahren führt es sowohl grundlegende wie auch angewandte Forschung zu den wirtschaftlichen, sozialen, politischen und technischen Nachhaltigkeitsaspekten von Sozialhilfesystemen durch. Es berät die Regierung und auch private Unternehmen bei der Planung, Konzeption und Umsetzung von Sozialhilfe, nachhaltigen Ressourcen und Politiken.

 

POLIBIENESTAR fungiert als ein Beraterteam sowohl für die Regierung als auch für Privatunternehmen bei der Planung, Konzeption, Entwicklung und Bewertung ihrer Politiken, Abteilungen und Dienstleistungen.

 

Im Bereich des Kinder- und Opferschutzes hat POLIBIENESTAR unter anderem das Kind bei elterlicher Gewalt, Kinderrechtsschutz, gefährdete junge Gruppen, positive Elternschaft und andere verwandte Themenbereiche erforscht.

 

Unsere Website: www.polibienestar.org

five

FIVE e.V. ZfKj

Das Zentrum für Kinder- und Jugendforschung (ZfKJ) ist ein Forschungsinstitut im Rahmen von FIVE e.V., dem Forschungs- und Innovationsverbund an der Evangelischen Hochschule Freiburg e.V. Das ZfKj wie auch der FIVE e.V. arbeiten beide an der Grundlagenforschung, der angewandten Forschung und der Bewertung des Projekts. Zu den Themen des ZfKj gehören unter anderem: Förderung der Qualität in sozialen Berufen, Förderung der psychischen Gesundheit (Resilienz), Zusammenarbeit mit Familien, Jugendhilfe und Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen.

 

Darüber hinaus gibt es Angebote zur Unterstützung und Beratung für Institutionen der Jugendhilfe zur Umsetzung von Prozessen der Qualitätsverbesserung. Ein multidisziplinäres Team aus qualitativen und quantitativen Forschern arbeitet zusammen, um für jedes einzelne Projekt und jeden Fall die optimale Lösung zu finden. Beim SAVE-Projekt sind Dr. Michael Wünsche und Julia Kamenicek (beide Sozialarbeiter) die beteiligten Teammitglieder.

 

Unsere Website: www.zfkj.de

zavod-emma

Institut Zavod Emma

Das Institut Emma ist eine gemeinnützige Organisation, die im Februar 2000 in Ljubljana gegründet wurde, um Kindern und Jugendlichen, Mädchen und Frauen, die Opfer von Gewalt wurden, fachliche und kostenlose Unterstützung anzubieten. Neben der professionellen psychosozialen Unterstützung von Gewaltopfern sind wir auch auf dem Gebiet der Prävention aktiv, weil wir glauben, dass nur die vollständige Durchführung zu den gewünschten Ergebnissen, also einer Null-Toleranz von Gewalt in der Gesellschaft, führen kann.

 

Am Emma Institut, das im Bereich familiärer Gewalt, sexuellen Missbrauchs und anderen drängenden Fragen bezüglich der Grundrechte von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen tätig ist, wird konkreten Beispielen schwerer Menschenrechtsverletzungen durch die Familie auf allen Ebenen des Persönlichem gegenübergetreten. Unsere grundlegende Prämisse war und ist es, die Menschen auf allen Ebenen zu unterstützen und den einzelnen Menschen zu schützen, wenn er um unsere Hilfe bittet.

 

Das Institut bietet im Rahmen seiner Satzung und seines Programms bezüglich seiner Arbeit telefonische, Einzel-und Gruppenunterstützung an. In diesen Bereichen fördert und gewährleistet das Institut die Beseitigung von negativen Faktoren, um die soziale Ausgrenzung der Nutzer zu verringern und die Lebensqualität zu verbessern.

 

Das slowenische Projektteam, insbesondere zuständig für die Koordination des WS3.1 (Kapazitätsaufbau), wird durch Frau Dzevada Popaja, Direktorin des Zentrums für Psychologische Betreuung von Gewaltopfern (Emma Zavod) mit viel Erfahrung und starken Kompetenzen als Psychologin für Kinder und Jugendliche, gebildet. Sie wird von Mateja Gustin (Sachverständige), Fachexpertin in der Ausbildung von Freiwilligen und Betreuern im Bereich der Unterstützung von Gewaltopfern, von Natalija Gregoric, Expertin in der Ausbildung und Beratung von Gewaltopfern und von Nataja Resnik, Zuständige für das Projektmanagement und alle Kommunikationsaktivitäten, unterstützt.

 

Unsere Website: http://zavod-emma.si/

Region-of-crete

Region Kreta

Die Region Kreta ist eine zweite Klasse der lokalen Selbstverwaltungsregierungsbehörde von Griechenland. Sie bietet Dienstleistungen zum Vorteil der Bürger an. Sie ist eine öffentlich-rechtliche Einheit, die nach dem griechischen Gesetz 3852/10 (FEK 87 / 07-06-2010) aus dem Kallikratis Programm handelt und organisiert ist. Sie besteht aus 6 Generaldirektionen und 36 Direktionen, die auf die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung der Insel Kreta abzielen.

 

Die Region Kreta entwirft, plant und setzt Pläne auf regionaler Ebene als Teil ihrer Verantwortung in Einklang mit den Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung und des sozialen Zusammenhalts unter Berücksichtigung nationaler und europäischer Politiken um. Die Region Kreta bietet Dienstleistungen im Gesundheitswesen und der Sozialfürsorge mit folgenden Kompetenzen an:

 

  1. Soziale Hilfe bezüglich Familie, Kind, ältere Menschen, Behinderte und benachteiligte Bevölkerungsgruppen.
  2. Soziale und wirtschaftliche Integration.
  3. Durchführung von Forschung, um gesellschaftliche Probleme zu verhindern und zu behandeln.

 

Die Kooperation mit lokalen, regionalen, nationalen und EU-Partnern ist für den Erfolg der Region Kreta von wesentlicher Bedeutung. Der Dialog, die Erfahrung, das Know-how und der Austausch zwischen nationalen und EU-Partnern ist das zentrale Mittel für die Region Kreta, um die Ziele des sozialen Zusammenhalts und der Entwicklung erfolgreich verwirklichen zu können.

 

Die Region Kreta hat eine Strategie zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung bis 2020 unter dem Geltungsbereich und der Vision der nationalen und der EU-Strategie Europa 2020 entwickelt. Die Strategie enthält eine Reihe von Maßnahmen zum Schutz von Kindern. Die Region Kreta ist auch Mitglied der ELISAN & ENSA European Networks, um durch gemeinsame Bemühungen ihre strategischen Ziele für innovative soziale Integration und Schutz zu erfüllen.

 

Unsere Website: http://www.crete.gov.gr

cluj-napoca

Cluj-Napoca – Institut für soziale und medizinische Dienste

Das Institut für soziale und medizinische Dienste der Stadt Cluj-Napoca ist ein öffentlicher Anbieter von sozialen und medizinischen Diensten und hat die Aufgabe, die sozialen Probleme der örtlichen Bevölkerung zu ermitteln und die richtigen Lösungen für Kinder- und Familienschutz, ältere Menschen, Personen mit Behinderungen und sonstigen Bedürftigen oder gefährdeten Gruppen zu finden.

 

Seit dessen Gründung im Jahr 2008 richten sich die Aktionen und Projekte des Instituts für sozialen und medizinischen Dienst an die individuelle, familiäre und kommunale Ebene mit dem Ziel der Verhinderung von Situationen, die zu einer moralischen Ausgrenzung führen und der Unterstützung von Bedürftigen bei der Bewältigung von Schwierigkeiten, um vorübergehende oder dauerhafte Auswirkungen der Situation, die zur sozialen Ausgrenzung geführt hat bzw. die dazu führen kann, zu unterstützen.

 

Unsere Website: www.primariaclujnapoca.ro / www.dasmclujnapoca.ro